Arbeitswelt 2035 - Jobs, die es in Zukunft nicht mehr geben wird

Jobs, die es in Zukunft nicht mehr geben wird

In 15 bis 20 Jahren wird die Hälfte der Arbeit, so wie wir sie kennen, verschwunden sein. Und in drei bis vier Dekaden wird niemand mehr arbeiten – zumindest nicht für Geld, sagt Karl Heinz Land (Digitalexperte).


Prädestiniertes Beispiel ist die Call-Center Branche. In den letzten Jahren sind immer mehr Prozesse automatisiert worden. Die Automobilindustrie setzt auf das automatisierte Fahren. Wer braucht da zukünftig noch einen LKW-, Bus- oder Taxifahrer? Das Bildungssystem wird sich ändern. Der Lehrer fällt nicht gänzlich weg, aber er benötigt neue Kompetenzen. Schüler werden von Robotern und Menschen lernen. Die Hotellerie bleibt vom Wandel nicht verschont. So werden Check-In und Check-Out-Prozesse ohne eine Person stattfinden. Reservierungen werden durch vollautomatisierte Buchungsmaschinen getätigt. Auch die Gastronomie ist betroffen. Automatisierung gerade in den Profiküchen geht stark voran. Längst können hoch entwickelte Gargeräte, wie von Rational oder Frima, Convenience- und Rohwaren nahezu selbsttätig zubereiten.

Für die betroffenen Branchen gilt es sich darauf vorzubereiten. Denn wo Berufe wegfallen werden neue Berufe entstehen.

So könnten gerade in der Hotellerie "Mobile Developer" und "SEM-Manager" von essentieller Bedeutung werden. Mit dem "Social-Media-/Community- und WEB-Manager" sind bereits schon jetzt die ersten Ergebnisse der Digitalisierung zu erkennen. Dabei dürfen Unternehmen aber nicht die Qualifizierung der Menschen in diesen Berufen vernachlässigen, denn neue Kompetenzen werden benötigt und müssen durch Coaching erworben werden.